Das Zentrum für Umweltgeschichte hat eine neue Publikation auf den Tisch gelegt (Autor*innen: Gertrud Haidvogl, Friedrich Hauer, Severin Hohensinner, Erich Raith, Martin Schmid, Christoph Sonnlechner, Christina Spitzbart-Glasl, Verena Winiwarter). „Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte“ folgt dem gemeinsamen Wandel der Stadt Wien und ihrer Gewässer in den letzten 500 Jahren. Auf einer Reise durch Zeiten und Räume, die bis zum Schwarzen Meer und an die Nordsee führt, laden die Beiträge zum Verweilen am Nußdorfer Wehr ein ebenso wie zur Spurensuche an den verschwundenen Mühlbächen der Liesing. Sie besuchen die Donauschiffer und Donaufischer, die Wäschermädel und Bierbrauer, das Stadtphysikat oder die Kommissionen für die Donauregulierung und die Wasserversorgung. Berichtet wird über die sich verändernde Rolle der Donau und der Wienerwaldbäche für das Leben und Wirtschaften in der Stadt und über die Einflüsse, die zu den großen Transformationen der Gewässerlandschaft führten. „Wasser Stadt Wien“ ist als Printausgabe über das Technische Museum Wien sowie das MA45 erhältlich und steht zudem Open Access zum Download zur Verfügung.